Artikel mit dem Tag Film

So ein Zirkus…

Sonntag, Januar 10th, 2010

<genervt>

Vampire sind im Moment ja total in - zumindest behaupten das Leute, die außer Twilight offenbar nichts mitbekommen haben. Immerhin tummeln sich seit Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch meine gewisse Jägerin namens Buffy und ein Daywalker namens Blade im Genre. Ganz zu Schweigen von der Underworld-Reihe, diversen Ann-Rice-Verfilmungen und einem gewissen Dracula, dessen erster Auftritt in den Medien im Jahr 1897 liegt und der kontinuierlich neu verarbeitet wird. Aber ja, meinetwegen: Seit Twilight sind Vampire total in.

</genervt>

<erfreut>

Jetzt ist in Deutschland doch tatsächlich noch ein Vampir-Film herausgekommen: Mitternachtszirkus. Unter der Regie von Paul Weitz, dem Bruder von Chris Weitz, dem Regisseur von New Moon, dem zweiten Teil der Twilight-Saga. Und Mitternachtszirkus ist ein absolut großartiger Film: Allein schon John C. Reilly als Hauptvampir - lässig und cool beweint er weder sein Schicksal noch läuft komplett Amok, und verbotene Liebe oder sonstiger Humbug kommen ihm erst gar nicht unter. Erschwerend kommt hinzu, dass Mitternachtszirkus richtig gut aussieht: Vampirfilme sind in der Regel entweder extrem Blau-lastig oder extrem Blut-lastig. Mitternachtszirkus ist ein wenig düster, ein wenig bunt und immer äußerst hübsch, fernab von Klischees und erfüllt mit bizarren Kleinigkeiten. Und dass sich dann noch der ein oder andere Gag einschleicht, perfektioniert das Ganze nur noch mehr. Hurra!

</erfreut>

Muss… Kopf… gegen… Wand… hauen…

Samstag, September 26th, 2009

Zumindest hatte ich gestern rund 100 Minuten lang den Wunsch, genau das zu tun. Der Grund? Ich habe den Film Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin gesehen. Und er war einfach furchtbar.

Die Handlung:

Rebecca ist shoppingsüchtig, schwimmt bereits in Schulden, kann ihre Miete nicht bezahlen und verliert dann auch noch ihren Job. Durch pures Glück bekommt sie eine neue Anstellung als Journalistin bei einem Finanzmagazin und schreibt plötzlich - Achtung, Ironie - Kolummnen mit Finanztipps. Die superduperlockerflockige Art, auf die sie das tut, kommt so toll an, dass alle sie ganz superdupertoll finden. Plus Liebesgeschichte mit dem Chef. Aber dann kommt natürlich raus, dass sie shoppingsüchtig und verschuldet und eine Lügnerin ist. Blablahappyend.

Was ich erwartet hatte:

Naja, tiefgreifende Handlung habe ich bei so einem Film natürlich nicht erwartet. Eher seichtes Popcornkino für zwischendurch, ein paar Gags und vielleicht ein paar nette Einblicke in die Modewelt mit aktueller Musik im Hintergrund. Halt ein Film für zwischendurch.

Und was dann wirklich kam:

Katastrophe. Shopaholic ist ein wirklich absolut grausamer und nervtötender Film. Die Handlung ist absolut gradlinig-langweilig, man erwartet die ganze Zeit irgendwelche Verstrickungen à la “Natürlich Blond” (Mädel mischt mit neuen Methoden auf), “Der Teufel trägt Prada” (Hurra, wir versinken in einer Welt aus Schein) oder zumindest eine 08/15-Verstrickung à la “Oh nein, alle wenden sich von mir ab”. Aber bei Shopaholic passiert einfach NICHTS - alles ist völlig problemfrei und passiert ohne jegliches Hindernis. Dazu ist der Film nicht mal witzig… wie kann man es denn bitteschön schaffen, eine Szene mit einer Selbsthilfegruppe (!) so dermaßen zu verkacken? Zudem nerven alle Charaktere… der Cheftyp ist finanziell und sozial so abgesichert, dass das “Riiiiisiko” das er eingeht, ja eigentlich völlig egal ist. Die grenzdebile beste Freundin Rebeccas ist zu überzogen dargestellt, um ernst genommen zu werden und nicht überzogen genug, um wirklich witzig zu sein. Und Rebecca selber… pfuibah. Lassen wir’s einfach…

Das Fazit:

Das Einzige, was den Film hätte retten können: Gnadenlos übertreiben, so dass man nicihts davon ernst nehmen kann. So kann man allerdings sagen… Katastrophe. Abhilfe schafft nur, nach Shopaholic noch 2001 Maniacs zu schauen und sich vorzustellen, die jugendlichen Opfer seien die Macher von Shopaholic. Danach geht es einem besser… wirklich :)

Aaaaah, ¡campesinos!

Samstag, September 12th, 2009

Wir waren heute in dem groß angekündigten und hoch gelobten Poble Espanyol… ein Nachbau typischer Gebäude aus allen spanischen Regionen mit ganz tollen, typischen Lokalen und Geschäften, wo man direkt Kunsthandwerk erwerben kann.

Und es war… naja, etwas enttäuschend.

Das Gelände ist halt insgesamt relativ klein und so richtig spannend sind die architektonischen Besonderheiten dann auch nicht. An Live-Kunsthandwerk waren heute nur die Glasmacher zugange, die aber irgendwie nur langweilige Massenproduktion und nichts richtig beeindruckendes von sich gegeben haben. Die Lokale sind allesamt teuer (teilweise noch teurer als direkt an den Ramblas) und verkaufen einem auch nur die gleiche Paelle wie überall. Und in den diversen Shops gibt es zwischen diversem ECHTEN Handwerk auch hauptsächlich den gleichen Touristen-Kitsch wie überall. Nur größtenteils noch teurer.

Insgesamt… zum einmal durchlaufen ganz nett, aber ansich kann man sich das Geld dann doch auch sparen.

Dafür hab ich zufällig auf dem Heimweg noch ne Miniausstellung über nicht-computerisierte Special Effects in Filmen entdeckt, die zudem noch gratis war. Gab unter anderem diverse Sachen aus Pan’s Labyrinth (z.B. den Hand-Augen-Typ in voller Lebensgröße) und das Waisenhaus (z.B. das tote Kind und die lustig herunterhängende Kinnlade). Das war dann schon ganz nett ;)

Wayne?

Mittwoch, August 26th, 2009

Ich komm mit Leuten klar, die…

  • keinen klar definierten Musikgeschmack (Stichwort: “alles”) haben.
  • selten/nie ins Kino gehen und sich nicht für Filme interessieren.
  • keine Bücher (oder wenigstens Zeitschriften/Zeitungen) lesen.
  • keine Meinung zu Politik oder aktuellen Geschehnissen haben.
  • nur solche Nonsense-Hobbies wie “mit Freunden weggehen” haben.
  • keine nennenswerten Vorlieben zum Thema Nahrung haben.

Aber Leute, auf die JEDER dieser Punkte zutrifft, machen mir irgendwie Angst…

Ja, Disney kann auch schlechte Filme machen…

Dienstag, Juli 28th, 2009

Gestern abend habe ich nämlich “Bolt - Ein Hund für alle Fälle” gesehen. Und ich fand den Film nicht gut.

Der Anfang war recht seltsam: Hund mit Superkräften und Mädchen namens Penny haben ne tolle Verfolgungsjagd mit zahlreichen futuristischen Gegnern. Viele viele Explosionen - was in nem Animationsfilm natürlich so etwa gar nicht spektakulär ist. Schließlich siegen Mädchen und Hund erstmal und man denkt sich: Hoffentlich geht jetzt nicht der ganze Film so weiter.

Geht er nicht, denn jetzt kommt der Schwenk: Haha, alles nur ne Fernsehserie! Hund hat gar keine Superkräfte.

Und kaum glaubt man, dass es jetzt nur besser werden kann, kommt der katastrophalste Handlungstwist, den ich je gesehen habe: Der Hund weiß nicht, dass es nur Fernsehen ist und denkt, das alles passiere wirklich. Ich meine… was zur Hölle? WIESO?

Danach bricht dann die Standardhandlung an… Hund bricht aus, kommt ins richtige Leben und macht nen Road Trip durch’s ganze Land. Lernt was über wahre Freundschaft. Und so. Gleicher Quatsch wie immer. Und zum Schluss brennt dann noch das Fernsehstudio.

Nein, danke.

Funkel, funkel, kleiner Vampir…

Montag, Juni 22nd, 2009

Ich habe am Wochenende den Film Twilight gesehen. Das Buch hatte ich nicht gelesen, war aber natürlich dank der zahlreichen Fans und Hater, die sich so im Internet tummeln, angefüllt mir zahlreichen Vorurteilen. Welcher Gruppe würde ich mich wohl anschließen? Würde ich die Liebesgeschichte auch todesromantisch finden oder würde ich alles verdammen, weil’s total doof wäre? Nunja, keins von beidem irgendwie ;)

Fangen wir mal mit der Story des Films an: Bella zieht in eine Kleinstadt und verliebt sich kurzerhand in den geheimnisvollen Mitschüler Edward. Irgendwann findet sie heraus, dass Edward ein Vampir ist - allerdings ernähren er und seine Familie sich nur von Tierblut und verschonen die Menschen. Dummerweise riecht Bella so lecker, dass Edward ständig Angst hat, die Kontrolle zu verlieren. Irgendwann gibt es dann noch Stress mit einer anderen Gruppe von Vampiren, ein bisschen Endkampf, und das war der Film.

Ein paar seltsame Ideen hat der Film zu bieten. Edward und seine Vampirfamilie spielen Baseball, was ich irgendwie als ziemlich sinnlos empfand. Außerdem ist es so, dass bei Twilight Vampire in der Sonne nicht zu Staub zerfallen, sondern anfangen, wie Diamanten zu funkeln. Ich finde das jetzt auch nicht unglaublich sinnvoll, aber die ganzen Hater geilen sich da ziemlich dran auf… dann funkeln Vampire eben, na und? Wer hat denn schon mal einen echten gesehen und kann mit Sicherheit sagen, dass sie es NICHT tun?

Insgesamt fand ich Twilight dann halt in erster Linie nicht besonders aufregend. Durchschnittliche Story, ein paar nette Sprüche, teilweise ein bisschen kitschig-übertrieben und die meiste Zeit eine ansprechende Optik. Kann man sich angucken, aber um den Film jetzt aktiv zu lieben/hassen fehlt es mir einfach an konkreter Substanz.

Topmodel FAIL, Illuminaten WIN

Montag, Mai 25th, 2009

Am Donnerstag war das Finale von GNT… ein langweiliges Finale, das zu etwa 50% nur aus Werbung “Jetzt können Sie wieder was gewinnen” bestanden hat. Und der Live-Fotograf war schlecht (oder extrem rebellisch) - weil Köpfe mitfotografieren kann ja jeder. Und dass die Cosmo-Covers schon im Voraus gezeigt wurden, war für mich einfach mal ein klassischer FAIL… so konnte man nämlich schon direkt an der Silhouette erkennen, dass Sara gewonnen hat. Glückwunsch an dieser Stelle, verdient war’s auf jeden Fall. Auch wenn Mandy nicht wirklich schlechter war, aber Blond gab’s ja schon sooo oft.

Und am Samstag war ich im Kino: Am 23.05. in Illuminati, wenn das nicht mal stilvoll ist! Leider gab’s keine 23:05-h-Vorstellung, sondern nur 22:45 h… aber man kann eben nicht immer alles haben. Den Film fand ich allerdings gut, auch wenn sich der Synchronsprecher von Tom Hanks wirklich extrem anders anhört als früher. Aber die Stimme durch ne komplett andere ersetzen wäre dann doch irgendwie auch albern.

Gesammelte Werke

Montag, Januar 26th, 2009

Vor einigen Tagen habe ich angefangen, mal eine Liste aller meiner bisherigen “Veröffentlichungen” zu basteln: Testberichte, Artikel, Kritiken, Rezepte, Tutorials und was weiß ich noch alles. Da ich momentan einfach wenig Zeit für sowas habe, ist die Liste noch bei Weitem nicht komplett, aber kann zumindest schon mal ansatzwesie betrachtet werden:

Und zwar, wenn man GENAU HIER klickt!

Die aktuellsten Sachen (sprich: die von 2009) sind der Testbericht über die Pantene-Spülung (ich war sehr zufrieden), die Filmkritik zu Semi-Pro (ich war… ansatzweise zufrieden) und das Rezept zum Putengeschnetzelten in Tomatensoße (schmeckt immerhin).

Mehr wird folgen… irgendwann… mit Sicherheit ;)

Autos und Frauen (und Parkhäuser)

Freitag, Juli 4th, 2008

Nachdem Ciao endlich meine Kategorie bewilligt hat, kann man nun meinen Bericht zur DVD “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” dort bewundern:

Klick zum Bericht :)

Und ansonsten habe ich heute auch eine lustige Dame erlebt, welche wohl etwas irritiert von der Verkehrssituation war. Wenn man in das Parkhaus unserer Uni befahren oder verlassen will, muss man seinen Studentenausweis (gleichzeitig ne lustige Chipkarte) an einen Automat halten, damit die Schranke aufgeht. Die junge Dame will also rausfahren, schießt allerdings übers Ziel hinaus und fährt so weit vor, dass sie nicht mehr an den Automaten kommt. Sie setzt also zurück, um festzustellen, dass sie zu weit vom Automaten wegsteht. Unter Aufbringung harter Manöver gelingt es ihr schließlich im dritten Versuch, ihren Ausweis an den Automat zu halten.

Noch nicht spannend genug? Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass wegen eines technischen Defekts die Schranke an diesem Tag permanent geöffnet war… Ich zumindest hatte Spaß ;)