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Babz-Trivia

Gepostet von Babz am 10 November 2011 in Privat

Einfach mal als Pausenfüller: Zehn Dinge, die ihr (vielleicht) noch nicht über mich wisst, die aber absolut wissenswert sind!

  1. Ich mag keine Blumen… ich schau mir gerne Blumen an, die draußen rumstehen, aber Schnittblumen finde ich absolut unnötig.
  2. Ich habe seit 2004 keine “beste Freundin” mehr. Natürlich habe ich Freundinnen, die diesen Titel theoretisch verdienen würden, aber diese gegeneinander abzustufen, indem ich eine zur BESTEN Freundin erkläre, finde ich dämlich.
  3. Ich trinke zwar (normalen Filter-)Kaffee, wenn zufällig welcher da ist, aber ich könnte auch problemlos darauf verzichten.
  4. In Haushaltswaren-Geschäften könnte ich mich totkaufen. Klamotten- und Schuhgeschäfte hingegen lassen mich eher kalt, da guck ich zwar gerne, aber finde meistens doch wenig, was mir gefällt.
  5. Ich liebe es, Dinge anzufassen - denn oft fühlen sie sich anders an, als sie aussehen - und manchmal ganz genauso. Und beides fasziniert mich.
  6. Ich fahre gerne mit der Bahn, und wenn, dann immer Nahverkehr. Dauert zwar ewig, aber man kann die Zeit herrlich zum Nachdenken, Lesen und Leute Beobachten nutzen.
  7. Lieblings-Lieder? Viele! Und sie sind alle mit irgendwelchen Erlebnissen/Gefühlen verbunden, sonst sind sie vielleicht “gute Musik”, aber keinesfalls Lieblings-Lieder.
  8. Ich mache selbst durchaus Tippfehler und schreibe beim Chatten auch gerne mal alles klein, aber fehlerhafte Rechtschreibung und Zeichensetzung machen mich wahnsinnig.
  9. Wäre ich nicht im Nachrückverfahren doch noch für den Übersetzer-Studiengang zugelassen worden, hätte ich Mechatronik studiert.
  10. Meine Lieblingsthemen für Unterhaltungen sind wohl Filme, Sprachen und das deutsche Schulsystem - aber nur, wenn auch der Gesprächspartner ein bisschen Ahnung davon hat.

Noch Fragen? Fragt ruhig, ich beantworte fast jedem fast alles - was als Fakt Nummer 11 gewertet werden darf.

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Buchmesse 2011

Gepostet von Babz am 20 Oktober 2011 in Sonstiges

Ich war letzten Freitag auf der Frankfurter Buchmesse. Ich versuche schon seit Jahren, mal hinzufahren, aber irgendwie ist immer wieder etwas dazwischen gekommen. Diesmal hat es jedoch geklappt - und die Sache hat sich eindeutig gelohnt! Einige interessante Gespräche geführt, einige lustige Leute gesehen und überteuerte Brezeln gegessen. Und natürlich insgesamt knapp 7 Stunden Zugfahrt, die ich mir mit pseudo-intellektuellen Zeitschriften und deutschem Indie-Pop (Hinfahrt) und Hin-Und-Weg-Von-Ralph-Ruthe-Sein (Rückfahrt) versüßte.

Die Zugfahrt startete um 5:03h (Yeeeeeah) und verlief ereignislos. Frankfurt begeistert mich übrigens, man hat sogar an der U-Bahn-Haltestelle volles Handynetz! Gleiches gilt für die Messehallen, was wohl mit ein Grund dafür war, dass etwa 120% aller Besucher ein Smartphone oder iPad in der Hand hatten. Man will ja wichtig wirken, und viele waren es vermutlich sogar wirklich.

Als erstes habe ich mir mal einen groben Überblick über die Messe verschafft und mir die diversen Hallen angeschaut, um dann schließlich zum ersten geplanten Vortrag zu gehen - “Wer Verticken will, muss freundlich sein”. Selbständige wie ich müssen sich ja ständig vermarkten, da fand ich die Idee des sog. “Flirt-Marketings” ganz interessant. Die Idee ist auch immer noch interessant, aber der Vortrag war eher durchschnittlich. Nunja.

Danach erst mal was zu trinken organisiert und eifrig SMS mit einer Freundin geschrieben, die auch auf der Messe war und die ich zwischendurch auch mal treffen wollte. Hat effektiv auch geklappt, hat aber ewig gedauert, weil wir dauernd irgendwelche Termine hatten. Mein nächster war eine Diskussion im Übersetzer-Bereich, vorher bin ich jedoch mal durch die internationale Literatur gewandert und habe mich relativ lange mit der Dame am winzigen Kuba-Stand unterhalten. War schön, mal wieder richtig Spanisch zu sprechen, sollte ich öfter tun. Zwischendurch habe ich mir noch den gläsernen Übersetzer angesehen - was relativ langweilig war. Der Mensch saß halt mit Wörterbuch und Laptop bewaffnet rum und… übersetzte. Wow! Kenn ich aus eigener Erfahrung, musste ich mir ergo nicht länger als 3 Minuten ansehen.

Die Diskussion, zu der ich dann ging, handelte von Wörtern, die man nicht im Wörterbuch findet und wie man damit umgeht. Eigentlich ganz interessant, aber das Thema war nach 10 Minuten abgehandelt und danach redeten die Herrschaften eher über Sachen, die mich nicht so interessierten… habe mich dann gekonnt entfernt und ausführliche Rundgänge durch die Hallen mit Literatur- und Sachbüchern gekämpft.Und Kunstbüchern. Und… allem. Teilweise auch schon vorher, aber die genaue Reihenfolge hab ich verdrängt.

Nächster Termin für mich war die Signierstunde von Ralph Ruthe… Joscha Sauer hätte ich zwar auch mal interessant gefunden, aaaaber: Erstens find ich den im Vergleich zu Ruthe und anderen jetzt doch gar nicht soooo unsagbar cool, zweitens hat mich die Durchsage, die die Signierstunde ankündigte, etwas genervt. Man sollte ne halbe Stunde vor Beginn da sein und ein Nümmerchen ziehen. Herr Sauer signiert nämlich nur genau 50 Bücher. Hurra. Nümmerchen.

Zwischendurch habe ich dann tatsächlich noch besagte Freundin getroffen, mich über Lehrmaterialien informiert und Brezeln konsumiert. Denn: Bei kulturellen Events werden verdammt noch mal Brezeln gegessen!

Um kurz vor 16.00 Uhr dann zu Ralph Ruthe - und er ist jetzt verdammt nochmal höchst offiziell mein Lieblings-Comic-Zeichner! Erstens macht er ja generell geniale Sachen, zweitens ist er einfach verdammt nett. Ich hatte nämlich den Plan gefasst, einem Freund zum Geburtstag ein Buch von Ruthe zu vermachen… und wenn man schonmal da ist, kann man ja mal anfragen, ob der Herr Ruthe auch zwei Bücher signiert. Ich bin ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass er es nicht tut - bzw. dass sowas kommt wie “Jaaaa, signieren kann ich beide, aber es gibt nur eine Zeichnung.” Kam nicht. Ich hab ganz ganz ganz nett gefragt, ob er nicht vielleicht noch ein zweites Buch signieren könne so als Geburtstagsgeschenk und so… “Ja, klar!” Coole Sache. Während des Signieren dann ein bisschen mit Ruthe geplaudert, sehr nett, der Mann. Und zeichnet verdammt beeindruckend freihändig! Begeisterung!

Danach nochmal kurz mit o.g. Freundin gelabert und zum letzten geplanten Termin, Vortrag über Rosetta Stone. War auch ganz interessant. Danach raus, in die wirklich winzige Straßenbahn, noch schnell zu Starbucks und im Zug nach Hause.

Zu Hause Menschen begrüßt und dann ins Bett gefallen. Und verdammt gut geschlafen.

Schöner Tag, weiter so (und viele Grüße aus… naja, lassen wir das). Und dieser Bericht enthält verdammt oft das Wort “verdammt”. Naja, was soll’s.

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Arbeit!

Gepostet von Babz am 12 Oktober 2011 in Privat

Hurra, ich ersticke in Arbeit! Neue Kurse, alte Kurse, umfangreiche Übersetzungen, Videoplanung und zusätzlich noch solche Späße wie alltägliche Hausarbeit. Naja, bleiben wir optimistisch: Nächsten Monat bin ich definitiv reich. Und dieser Beitrag war kurz, aber ich stress mich ja jetzt nicht noch zusätzlich mit Bloggerei, das aht Zeit bis irgendwann ;)

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Freitags-Füller # 132

Gepostet von Babz am 7 Oktober 2011 in Meinung, Privat

Da ich aktuell nichts sortiertes zu erzählen habe, halt mal wieder ein Freitags-Füller von Barbara. Vorgaben sind in normal, meine Ergänzungen in fett.

1. Stürmisch ist es draußen, und zwar genau seit heute. Ich sollte mir eine Jacke kaufen…

2. Vitamin C (und Grippostad) ist mein Rezept gegen Erkältung.

3.  Apple ist mir nach wie vor egal - überteuertes Spielzeug für Teenies und ITler. Und dass Steve Jobs tot ist, ist für seine Freunde und Familie natürlich furchtbar, aber meine Meinung zu Apple ändert es nicht.

4.  Ich habe Schuhe an meinen Füßen.

5.  Man sagt, dass meine Haare ganz anders aussehen würden - diese Woche wieder zwei mal! Siehe hier.

6.  Die Buchmesse erwarte ich schon sehnsüchtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Annas Geburtstag, morgen habe ich nüscht (außer Arbeiten halt) geplant und Sonntag möchte ich mit Nadine et. al. in den Zoo gehen - hoffentlich ohne Regen!

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Morböde und obszönitös

Gepostet von Babz am 3 Oktober 2011 in Privat

Ja, ich weiß… ich habe große Versprechungen zum Postverhalten gemacht und halte sie nicht. Das ist morböde und obszönitös, und dazu vermutlich auch noch cretinös und außerdem verworfene Zeit. Bevor wieder gar nichts kommt, einfach mal ein random thought:

Ich mag Pohlmann.

Demnächst mehr.

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“Ist das auch ein Wort?”

Gepostet von Babz am 18 September 2011 in Privat

Wer schon mal einen Sprachkurs bei mir belegt hat, weiß: Ich bringe gerne mal Würfel, Karten, Plüschfrösche, Bauklötze oder andere Spielwaren mit. Diese Woche habe ich erstmalig einen Kurs Scrabble spielen lassen - und bin von dem Ergebnis durchaus angetan. Obwohl hauptsächlich Anfänger, haben sie das Feld gut ausgefüllt und einige schöne Wörter gefunden:

Scrabble

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Freitags-Füller # 129

Gepostet von Babz am 16 September 2011 in Privat

Auch schon lange nicht mehr gemacht - ein Freitags-Füller von Barbara. Vorgaben in normal, meine Ergänzungen in fett :)

1. In letzter Zeit  bringen Kursteilnehmer ziemlich oft Kuchen mit - me gusta.

2.  Ungerechtigkeit finde ich total ungerecht.

3. Gestern abend  habe ich die langweiligste Neuigkeit der letzten zehn Jahre erfahren.

4. Mein Bett ist sehr bequem.

5. Eltern erzählen einem oft komische Sachen über ihre Kinder.

6. Ich sag’ immer “Ich kann so nicht arbeiten” und tue es dann trotzdem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Schlaf, morgen habe ich einen Kinobesuch geplant und Sonntag möchte ich vielleicht wieder mit Menschen von damals (aka dóóómols) retro-chatten!

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Spam, Spam, lovely Spam

Gepostet von Babz am 14 September 2011 in Internet, Meinung

Dass es auf diesem Blog haufenweise Spam-Beiträge gibt, ist nichts Neues - von zehn neuen Kommentaren kann ich in der Regel neun löschen, da sie einfach Spam sind. Aber in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Qualität der Spam-Meldungen enorm gestiegen ist!

Früher bestand der klassische Spam-Kommentar oft aus “buy viagra, buy pills, buy blablabla” und einer Million Links - war also relativ leicht zu erkennen. Dann gab es eine ganze Welle nichtssagender englisch-sprachiger Spam-Beiträge à la “Thanks for the info” inklusive einem unseriösen Link. Die neuen Beiträge sind besser - erstens sind sie auf deutsch, zweitens sind die Links zwar immer noch unseriös, sehen aber auf den ersten Blick relativ normal aus. Da wird z.B. kommentiert mit “Toller Blog, ich komme ab sofort regelmäßig!” und der Link sieht für das ungeübte Auge aus wie irgendein Bloganbieter. Auch die E-Mail-Adresse, die angegeben werden, enden nicht mehr auf .ru, sondern sind von Freenet oder T-Online.

Nervt immer noch sehr, aber immerhin: Auch Spammer können offensichtlich dazu lernen.

Guter Bericht, weiter so. In diesem Sinne: Viele Grüße aus Saarlouis und bis bald :)

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Heute vor 10 Jahren

Gepostet von Babz am 11 September 2011 in Privat

Ich mache irgendwas am Computer, als das Telefon klingelt. Es ist Domme.

Domme: “Hast du’s schon gehört?”
Ich: “Was denn?”
Domme: “Mach mal den Fernseher an!”
Ich: “Okay… welcher Sender?”
Domme: “Egal!”

Ich schalte den Fernseher an und sehe qualmende Gebäude. Ich frage Domme, was/wie/wo/warum da passiert sei und er setzt mich ins Bild.

Das war heute vor zehn Jahren, am 11. September 2001.
Ich habe zugegebenermaßen keine spannende 9-11-Story.
Dennoch finde ich faszinierend, dass sich fast jeder daran erinnert, wie er damals von den Ereignissen erfahren hat, wo er gerade war, was er am tun war.

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Fanfictionfilm

Gepostet von Babz am 8 September 2011 in Meinung

Was macht Babz, wenn sie nachts nicht schlafen kann und keine Lust hat, Pokémon zu spielen? Richtig: Sie guckt irgendwelche schrottigen Teenie-Filme. Opfer der heutigen Sitzung war Groupies bleiben nicht zum Frühstück aus dem Jahr 2010. Der Film lag schon einige Tage auf dem To-Watch-Stapel… und ist nur eine Leih-DVD, weshalb sie Vorrang genoss.

Der Film beginnt damit, dass die etwa 18-jährige Lila von einem Austauschjahr in Amerika zurückkehrt - und sich zu Hause einiges verändert hat. Ihre Mutter hat sich einen deutlich jüngeren Lover, seines Zeichens Taxifahrer und Haupt-Running-Gag-Träger des Films, geangelt und Schwesterchen Luzy ist zum “Kreischteenie” mutiert und betet die Band Berlin Mitte an. Insbesondere Leadsänger Chriz (ja, mit Z - was ihn sympathisch macht) hat es ihr angetan.

Durch allerhand lustige Verwicklungen lernt Lila Chriz kennen, realisiert allerdings nicht, dass er der Leadsänger der Erfolgsband ist - schließlich war sie ein Jahr in Amerika und weiß schlichtweg nichts über den Berlin-Mitte-Hype. Die beiden verlieben sich, es gibt nen Haufen wilder Verwicklungen zwischen Rockkonzerten, Schulbesuchen und natürlich dem Skandaaaaaaaaaaal, dass Chriz eine Freundin hat. In seinem Vertrag steht schließlich, dass er Single bleiben soll weil wegen der Fans und so.

Schlussendlich kommt es zum kitschigen Schluss und alle sind glücklich. Auch der Taxifahrer.

Ja, das klingt wie die Handlung einer unsagbar billigen Fanfiction. Superstar verliebt sich in Durchschnittsteenie und NATÜRLICH gibt es ein Happy End. NATÜÜÜRLICH. Passiert ja täglich genau so. Wem von euch ist das noch nicht passiert? Damals, als ich den Punk erfand, war ich ja auch mit… öhm… wer war damals cool? NICK CARTER liiert! Und Justin Timberlake! Und Paddy Kelly, never forget Paddy Kelly! NaTÜHÜHÜHÜHÜÜÜÜRlich…

Rege ich mich jetzt weiter über den Film auf? Nö, natürlich nicht - ich fand den nämlich großartig! Herrlich kitschig, herrlich abseits aller Realität - genau das, was ich sehen will, wenn ich mitten in der Nacht nen trashigen Teenie-Film sehen will! Die Darstellerinnen und Darsteller sind einfach umwerfend niedlich und agieren herrlich planlos. Dazu gibt’s tatsächlich noch ein paar lässige Sprüche, den Klischee-Besten-Freund-in-lustigen-Klamotten, ne durchgeknallte beste Freundin und eine verdammte FLUGHAFENSZENE! Inklusive “Oh mein Gott, ich muss dieses Flugzeug aufhalten!”

Fantastisch. Ganz großes Kino! Den Film werd ich definitiv noch mindestens siebentausend Mal sehen. Und nicht zu viel kontemplieren, womit auch dieses Wort untergebracht wäre.

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